Facebook

Programm Engagement mit Perspektive (PEP)

Das Programm Engagement mit Perspektive (PEP) richtet sich an Ehrenamtliche zwischen 16 und 27 Jahren, die für ihre vielversprechenden Projekte nachhaltige und wirkungsvolle Strukturen schaffen wollen.

Unsere Gesellschaft steht vor immer komplexeren Herausforderungen, zu deren Lösung wir auch auf das kreative Potential und den „frischen Wind“ der jungen Generation angewiesen sind. Insbesondere Jugendliche brauchen mehr Raum, um sich stärker am gesellschaftlichen Wandel zu beteiligen. Doch werden gerade sie mit ihren Projekten in ihrer Wirkung in besonderem Maße gehemmt, da es ihnen an Zeit, Ressourcen und Zugängen fehlt.

Mit PEP will Ashoka junge Menschen mit Stipendien, Projektförderung und Weiterbildungen in ihrem Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel unterstützen und neue Perspektiven für ihr Wirken schaffen. SAP ermöglicht den Start des Programms in Deutschland als Gründungspartner mit einer Basisfinanzierung und bringt sich darüber hinaus mit seinem Produkt-Know-How und dem persönlichen Engagement seiner Mitarbeiter aktiv in seine Ausgestaltung ein.

Im Mai 2012 startete PEP mit dem ersten Modul, der Vergabe von Stipendien für besonders engagierte junge Changemaker.

 

Benjamin hat es sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen darin zu fördern, ihr Potential als Gestalter unserer zukünftigen Gesellschaft zu entdecken und zu verwirklichen. Mit „Youth Future Projects” stattet er sie mit den nötigen Perspektiven und Werkzeugen aus, die sie für die Initiation und Umsetzung eigener Friedens- oder Nachhaltigkeitsprojekte brauchen. Dafür bringt er sie in einen Austausch auf Augenhöhe mit den Preisträgern des „alternativen Nobelpreises“. So bekommen die Jugendlichen den Mut, die Motivation und das Wissen, das sie befähigt in Zukunft selbst als „Jugendbotschafter der Right Livelihood” tätig zu werden. Zudem mobilisiert er Jugendliche zu den Themen Klimaschutz, Umwelt und nachhaltige Wirtschaft über die Leitung internationaler Jugendkonferenzen wie „Visionaries in  Action” und „Youth Future Conference”.

 

Mit Ideen³ initiiert Dan-Felix Veranstaltungen und Aktionen, die zu gesellschaftlichem Engagement inspirieren und ermutigen. Ein Höhepunkt sind die Veranstaltungen „Tag der Ideen”, die dem Erleben von Ideen, der Vernetzung von Initiativen und der Begegnung von Jung und Alt dient. Innerhalb eines Tages werden Impulsvorträge durch inspirierende Menschen gehalten, Workshops zu  Nachhaltigkeitsthemen organisiert und Ideen-Pitchs durchgeführt, an denen sich alle anwesenden Organisationen kurz vorstellen. Auf dem daran anschließenden Markt der Ideen werden konkrete Projektideen ausgearbeitet und weiterentwickelt. Mit seiner Arbeit möchte Dan-Felix Menschen in ihrem Engagementvorhaben und ihrer Fähigkeit zu gesellschaftlicher Mitbestimmung bestärken.

 

Mit dem Ziel der Völkerverständigung und um interkulturellen Konflikten entgegen zu wirken, hat Hans Storck eine Begegnungsplattform für junge Menschen unterschiedlicher Kulturen geschaffen. Mit Workshops an Schulen und Jugendzentren, öffentlichkeitswirksamen Aktionen und der Nutzung einer Online-Plattform werden 14 bis 25-Jährige an Themen rund um Identität, Anderssein und Herkunft herangeführt. Um eine möglichst breite Wirkung für das Projekt zu erzielen, sind sie angeregt, sich als „WordCitizen”-Botschafter zu engagieren und eigenständige Ideen für Workshops und Aktionen zu entwickeln. Eine „WordCitizen”-Toolbox dient dabei als Methodenkatalog für die interkulturelle Arbeit vermittelt um Menschen die Gelegenheit zu geben, Gemeinsamkeiten untereinander zu entdecken und größere Toleranz für Unterschiede zu entwickeln.

 

Joscha will einen Ort in München schaffen, durch den Menschen ermutigt werden soziales und unternehmerisches Verhalten miteinander zu verbinden, ihr Potenzial zu entfalten und soziale Innovation voranzutreiben. Mit dem HUB Munich plant er die Schaffung eines Zentrums, in dem soziale Unternehmer und Start Ups arbeiten, sich vernetzen und gemeinsame Projekte starten können. Dieser Raum soll all jene sozialunternehmerischen Akteure zusammen bringen, die bisher noch nicht in regelmäßigem Austausch standen und somit wichtige Synergiepotentiale nutzen können. Darüber hinaus strebt Joscha den Aufbau eines Kooperationsnetzwerks an, im Rahmen dessen Berater, Coaches, Unternehmer, Stiftungen und andere Akteure ihre Dienste den Mitgliedern des Hubs vergünstigt zur Verfügung stellen.

 

Mit ihrem Projekt „Crossing Bridges” möchte Nuray Hauptschülern einen besseren Zugang zu gesellschaftlichen Bildungschancen ermöglichen und die Anzahl derer erhöhen, die einen Schulabschluss, Ausbildungsplatz oder Ausbildung an einer weiterführenden Schule erhalten. Über ein Mentorenprogramm begleiten Mentoren aus Hochschulen die Schüler zu einem guten Abschluss und bereiten sie auf den Übergang zur Berufsausbildung oder weiterführenden Schule vor. Neben persönlichen Gesprächen führen gemeinsame Aktivitäten und Bildungsveranstaltungen zu einem Blick aus unterschiedlichen Perspektiven auf Fragen rund um die persönliche Entwicklung der Mentees. Die Mentoren unterstützen darüber hinaus sozial schwache Familien der Mentees bei Behördengängen und beraten zum schulischen Werdegang ihrer Kinder.

 

Weiterführende Informationen zu PEP

Die Webseite von PEP

Pressemitteilung zum Start von PEP

Dieser Link führt Sie zur pdf Version der PEP Stipendiatenprofile 2012

Bleiben Sie mit uns und den Stipendiaten in Kontakt auf unserer Facebook-Seite

Folgen Sie den Entwicklungen im Twitter-Feed unter #Ashoka_PEP