Team

Dennis Hoenig-Ohnsorg, Direktor der Ashoka Jugendinitiative

tl_files/content/Foto Dennis.jpgDie Themen Unternehmertum und Jugendarbeit ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben von Dennis Hoenig-Ohnsorg. In seinem Studium der internationalen BWL an der ESB Reutlingen und der Universität ICADE in Madrid spezialisierte er sich auf die Themen CSR und Social Entrepreneurship. Seine Zeit zu nutzen, um Erfahrungen für sein Leben und nicht für den Lebenslauf zu sammeln, war und ist Dennis sehr wichtig. So verschaffte er z.B. mit der Social Responsibility Fair rund 500 europäischen Studenten die Möglichkeit, sich über alternative Karrierewege im Bereich der Nachhaltigkeit zu informieren. Privat engagierte er sich bereits in seiner Schulzeit als Jugendgruppenleiter und gründete parallel zum Studium 2004 in Deutschland den Verein Valor-Support. In Bolivien, wo er zwei Jahre lebte, gründete er anschließend eine Stiftung, um drei Jugendzentren vor der Schließung zu bewahren und langfristig weiterzuführen. Um die Erfahrungen aus Bolivien auch für Jugendliche zu Hause greifbar zu machen, entwickelte er neue Lehrmaterialien, um Schüler für soziales Ungleichgewicht zu sensibilisieren und initiierte einen bundesweiten Jugendwettbewerb zur Förderung sozialen Engagements.

Houda Algandouzi-Rafat, Projektleiterin Ashoka Jugendinitiative

tl_files/content/Foto Houda.jpgHouda Algandouzi-Rafat ist seit 2008 bei der Ashoka Jugendinitiative Deutschland tätig.
Seit ihrer Jugend engagiert sich Houda Algandouzi-Rafat in sozialen Projekten und hat verschiedene Jugendprojekte in Deutschland, Kamerun und Bosnien mit aufgebaut und betreut. Ziel der Projekte war es gemeinsam mit Jugendlichen auf kreative Weise das Bewusstsein für gesellschaftliche Probleme in ihrem Umfeld zu erhöhen und mögliche Lösungsansätze hierfür aufzuzeigen. "Jugend kann die Welt bewegen" war hierbei das zentrale Thema!
Nach ihrem Abitur verbrachte sie einige Zeit in Afrika und Israel, was ihren Wunsch in der Entwicklungszusammenarbeit zu arbeiten, zusätzlichen Antrieb gab. Vor ihrer Zeit bei der Ashoka Jugendinitiative sammelte Houda wertvolle praktische Erfahrungen bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf und im Forschungsbereich Entwicklungspsychologie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin.
Houda Algandouzi-Rafat hat Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studiert. Ihr Interessens- und Forschungsschwerpunkt lag hierbei in der Entwicklungspsychologie in den Bereichen Akkulturationsforschung sowie Entwicklungsförderung und Prävention im Jugendalter. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit hat sie ein internationales Life-Skills-Programm für Jugendliche implementiert und kulturvergleichend evaluiert.

Matthias Scheffelmeier, Ashoka Trainee
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Matthias kam im September 2009 zur Ashoka Jugendinitiative und ist seitdem Vollzeit im Einsatz für jugendliche Changemaker in Deutschland. Action-reiche Jahre liegen hinter Matthias, der bereits als Schüler in zahlreichen Jugend-Projekten aktiv war. Nach dem Abitur verbrachte er ein Jahr in Paris, um am Aufbau eines Netzwerks von Jugendherbergen, der European Hostel Cooperation, teilzuhaben - bevor er 2004 für sein Studium der Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt auf Public Relations, Politik und Unternehmensethik nach Deutschland, genauer nach Stuttgart, zurückkehrte. Dort lernte er die weltweite Studentenorganisation AIESEC kennen, die jungen Menschen eine Plattform bietet, um in einem internationalen Kontext Führungserfahrungen und Auslandspraktika zu machen. Begeistert vom globalen AIESEC-Netzwerk engagierte er sich dort als Teamleiter, Vereinsvorsitzender und Organisator zahlreicher Konferenzen im In- und Ausland. Als freier Journalist für Stadtmagazine und Berater für Online-Redaktionen sammelte er viel praktisches Wissen zu Themen wie Online-Kommunikation, Web 2.0 und Public Relations. Kurz vor Studienende bot sich ihm die Chance, für ein Jahr in Istanbul für die Unternehmensverantwortungs-Abteilung von Microsoft für die Region Naher Osten und Afrika zu arbeiten. In seiner Verantwortung für die Koordination von über 50 Projekten in 70 verschiedenen Ländern machte er die wichtige Erfahrung, dass eine Verbindung von Wirtschaft, Sozialem und Umwelt nicht nur nötig, sondern auch möglich ist. Bei Ashoka und der Ashoka Jugendinitative will er die Überzeugung, dass "sozialen Herausforderungen mit unternehmerischen Ansätzen" begegnet werden kann, in die Tat umsetzen.