Integration von jungen Aussiedlern
Zum Hintergrund: Mix e.V. ist ein gemeinnütziger Verein i. G. (in Gründung), der von jugendlichen Spätaussiedlern organisiert wird. Er stellt ein Nachfolgeprojekt eines ehemals vom Bezirksamt finanzierten Integrationsprojekts für Spätaussiedler dar. Die Jugendlichen wollen nicht nur alles, was davor war, erhalten, sondern der ganzen Geschichte neues Leben schenken.
Auf ihrer Website (www.mix-berlin.de) beschreiben die Teammitglieder, wie sie den Actiontag der Ashoka Jugendinitiative erlebten:
Am 20.11.2009 fand in Berlin zum vierten Mal eine Jurysitzung von Ashoka-Jugendinitiative, der sogenannte „Actiontag“ statt. Fünf Teams stellten nachmittags einzeln ihre Projekte vor den sechs Juroren vor und wurden dann dazu befragt. Im Anschluss berieten die Juroren über die Aufnahme der Teams in den Youth Venture Club und über die Höhe der Startfinanzierung.
Auch unser Team durfte sich an dem Tag vorstellen: etwas aufgeregt standen wir auf einmal in einem Raum, mit Haufen Plakaten und einem von uns bemalten Ball vor den Juroren und haben von unserem Verein berichtet. Die meisten von ihnen haben sich ziemlich konzentrieren müssen, um keine Einzelheiten zu verpassen und sahen dabei fast grimmig aus, weswegen wir ab und zu Mal ziemlich irritiert waren. Zum Glück war der Vertreter der Deutscher Post AG ein sehr fröhlicher Mann, lächelte uns hin und wieder zu, so dass wir auch zum Schluss nicht unseren Mut verloren haben.
Die abschließende Ehrung wurde von einer professionellen Studentengruppe gefilmt: in Anwesenheit von über 50 Gästen beglückwünschten die Juroren die jugendlichen Teams zu ihrem Engagement, gaben jedem Einzelnen Feedback und überreichten die feierlichen Urkunden.
Unser Team hat eine Startfinanzierung von 400 € erhalten, dazu einige Tipps (die ich zu meiner Schande gleich wieder vergessen habe, weil ich so aufgeregt war…) und eine Einladung, an weiteren Angeboten von Ashoka teilzunehmen. Sollte unser Projekt auch im Weiteren erfolgreich laufen und unsere Ziele sich erfüllen, werden wir in der zweiten Hälfte des Jahres weitere 400 € bekommen.

Zum Schluss der Ehrung haben Eleonora und Diana vom Team „Zwangsheirat“ auf unterhaltsame Art und Weise von ihrem Projekt berichtet. Danach erzählten die Mädels von den Teams „Youth 4 All“ und „Youth without Drugs“ von ihrer Teilnahme am ersten europäischen YouthVenture-Treffen in Amsterdam, bei dem sie eine Menge Spaß hatten.
Und dann wurden alle zu einem ganz leckeren Buffet eingeladen und durften ihre Eindrücke austauschen. Wir haben uns mit Viktor überlegt, dass wir auf jeden Fall noch öfters bei solchen Sachen teilnehmen werden und sind zufrieden nach Hause gefahren.




